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Geschäftsführung
Eva-Maria Weiner 

Weiner@lrs.de 
0171-757 90 11

Sekretariat:
Karla Sabrowski

02162 - 450 463

Allgemeine Information: Sprungtuch@t-online.de 

 

 

Musiktherapie 

 

Klavier, Keyboard, Percussion, Schlagzeug, andere Rhythmusinstrumente

Wann rufen Sie uns an und vereinbaren eine kostenlose Schnupperstunde?

Für eine Probestunde oder Musiktherapie im Sprungtuch nehmen Sie bitte Kontakt auf mit:

Marga – Elena Strauch 

Staatl. Geprüfte Klavier und Gesangspädagogin

Robert – Schumann – Hochschule für Musik Düsseldorf, Diplom 1989, seit 20 Jahren pädagogisch tätig,

Studium Jazz und freie Improvisation, Komposition

Musikprojekte: Nigra – music ( Worldmusic ), Erva – Macaé (“die bunte Musik Brasiliens”), Jazzy – Jewels ( “living Jazz”)

 

Zu meiner musikalischen Arbeit mit dem Menschen:

Musizieren (z.B. am Klavier) und auch das Singen, ermöglicht das direkte Ausdrücken der gefühlten Emotion und das Erzählen des Erlebten.

Es fördert in erheblicher Weise die Kreativität, das Selbstbewusstsein und befreit von Spannungen, Ängsten und Unsicherheiten. Dieses wirkt sich enorm positiv auf alle Bereiche des Lebens aus. So bessern sich erwiesenermaßen die Konzentrationsfähigkeit auch im schulischen Bereich, logische Denkzusammenhänge werden schneller erfasst ( beim Klavier durch die durch das beidhändige Spiel entstandenen besseren Vernetzungen der beiden Gehirnhälften ). Problemlösungen werden dabei erleichtert.

Dabei hat das freie Improvisieren am Klavier ( Geschichten erzählen mit Tönen, Melodien, Passagen, erfinden von Situationsabläufen ), mitentwickelt und gestaltet durch die „ musikalisch Aktiven“ in meiner Arbeit eine große Bedeutung.

Die Beschäftigung mit der eigenen Stimme, unter einfühlsamer Anleitung, ist ebenso in der Erhaltung, Förderung und Wiederherstellung seelischer, körperlicher und geistiger Gesundheit von unschätzbarem Wert.

So ist ein wirklich sinnvoller Gesangsunterricht auch immer gleichzeitig eine aktive Musiktherapie, eine Arbeit mit dem „ganzen Menschen“, die direkte Einwirkungen auf die psychisch – physische Gesamtkonstellation hat und diese nachhaltig positiv beeinflusst.

Auch in der Arbeit mit der Stimme ergeben sich mannigfaltige Möglichkeiten des Ausdrucks eigener Empfindungen und dessen Förderung. ( z.B. durch das Erfinden oder nachspielen von Situationsabläufen und Dynamiken, improvisatorisch ausgeführt durch das „Instrument“ Stimme. Dabei werden dann auch therapeutisch analytische, bewusst machende, befreiende und heilende Vorgänge in Bewegung gesetzt.

Die individuelle Arbeit mit dem Menschen, die Erhaltung, Förderung und Wiederherstellung seiner seelischen, körperlichen und geistigen Gesundheit steht deshalb im Mittelpunkt meiner pädagogischen  musikalischen Arbeit.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Förderschule Sprungtuch GmbH
Theodor-Frings-Allee 6, 41751 Viersen-Dülken
Tel: 02162 - 450 463
FAX: 02162 - 450 465

Sprungtuch@t-online.de

 

Die Begabung nimmt in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert ein, denn sie wird meist als etwas Besonderes gesehen, was uns von anderen unterscheidet. Meist taucht der Begriff Begabung vor allem im Zusammenhang mit herausragenden Leistungen in einem oder mehreren Teilgebieten auf. Die Begabungen werden hierbei meist zuerst in gesellschaftlich sehr anerkannten Bereichen, wie z.B. Schule oder Sport festgestellt.

Das liegt wohl auch daran, dass in diesen Bereichen ein direkter Leistungsvergleich sehr einfach zu vollziehen ist. Ausgedrückt in Zahlen kann man schnell erkennen, wer stetig im oberen Leistungsniveau liegt und somit wird die Begabung offenbar.

IQ – Tests wurden und werden immer noch entwickelt, um ein einheitliches Messinstrument zu haben, das gezielt Begabungen feststellt.

Die „Begabung“ bekommt durch dieses Verfahren einerseits einen enorm hohen Stellenwert und wird zugleich reduziert auf messbare Werte. Manchmal scheint hierbei sogar ein Ranking der Begabungen statt zu finden, in dem der Wert einer Begabung stark abhängt vom Nutzen, den die Gesellschaft daraus ziehen kann. Es ist auch bekannt, dass bestimmte Begabungen mehr (staatlich) gefördert werden als andere. Die Begabung im künstlerisch- kreativen Bereich kann man allgemein eher als Stiefkind betrachten, wenn man bedenkt, wie viel Unterricht in diesen Fächern an den allgemein bildenden Schulen gegeben wird beziehungsweise ausfällt. Die Musiktherapie gehört daher zu den Disziplinen, die versucht, diese wichtigen Begabungen der Menschen zu finden und zu fördern. Durch diese Art der Begabungsförderung kann der Mensch sich mit seiner ganzen Person einbringen, was vor allem auch Auswirkungen auf  die sozial-emotionale Entwicklung haben kann. Musiktherapie bzw. der Umgang mit kreativen Mitteln ist persönlichkeits- bildend.

Wichtige  sozial – emotionale Aspekte

An besonders begabte Menschen werden durch Eltern und Gesellschaft besondere Erwartungen gestellt. Schon im Kleinkindalter fällt den Eltern oft auf, dass ihr Kind irgendwie weiter ist als die anderen. Über eine Hochbegabung denken die wenigsten in dieser Phase nach und auch der Kindergarten richtet seine Arbeit eher auf die Förderung, die aufgrund von Leistungsschwächen nötig ist. Man geht allgemein davon aus, dass ein normal entwickeltes Kind im Alltag wichtige Erfahrungen macht und für sich entsprechend seiner Fähigkeiten verwerten kann. Hochbegabte Kinder werden hierbei nicht besonders berücksichtigt, weil sie keinen Handlungsbedarf anzeigen. Die begleitenden Probleme bei Hochbegabung treten hier oft noch nicht in den Vordergrund, weil die Kinder genug Möglichkeiten finden, sich auf ihre „Spezialgebiete“ zu richten und hier zu punkten. Es werden andere Anforderungen gestellt als in der Schule und die Schulreife als Entwicklungsaufgabe wurde noch nicht erreicht. Ab der Schulreife und der damit verbundenen Einschulung kommt das Kind in eine andere Lebenssituation, in der zum ersten Mal auch ein direkter Lernvergleich möglich ist. Verhaltensauffälligkeiten, die möglicherweise auch schon im Kindergarten aufgetreten sind, bekommen in der Schule eine neue Qualität.

Kinder, die in die Schule gehen, wollen den Anforderungen der Gesellschaft, ihrer Eltern und Lehrer und sich selbst entsprechen. Es ist ihnen wichtig, Leistung zu erbringen, auf deren Grundlage sie ihr Selbstwertgefühl entwickeln. Sie möchten vor allem auch gelobt werden für schwierige Dinge, die sie geschafft haben. Probleme entstehen dabei, wenn der Lernstoff zu leicht, zu schwer, zu viel oder zu wenig ist. Das Kind ist dann über- oder unterfordert, wodurch vor allem die Motivation zum konsequenten Arbeiten und Üben auf Dauer Schaden nimmt.

Schlechte Leistungen werden noch all zu oft mit mangelnder Intelligenz in Zusammenhang gebracht – vor allem wenn sie gemeinsam mit Verhaltensauffälligkeiten auftreten. Eltern, Lehrer und Mitschüler fühlen sich durch störendes Verhalten provoziert und sorgen dafür, dass das Kind emotional aus dem Gleichgewicht gerät. Bei hochbegabten Kindern ist sehr schwer zu verstehen, dass der Lernstoff beherrscht  wird und trotzdem einfachste Fragen nicht beantwortet werden können. Eltern, Lehrer und Kinder fragen sich, warum sich das Kind nicht eben für die Arbeit einmal „zusammenreißen“ kann. 

Der Motivationsverlust, den das Kind durch das falsche Pensum Lernstoff erlebt, kann zu Unaufmerksamkeit und störendem Verhalten führen. Das Kind ist verwirrt und findet sich nicht mehr zurecht, es begreift nicht, warum es immer wieder dasselbe üben und lernen soll. Irgendwann fragt es sich, ob es vielleicht die Schwierigkeit der Aufgabe nicht erfasst hat und zweifelt an sich und seiner Wahrnehmung. Ein negativer Kreislauf beginnt, das Selbstvertrauen des Kindes schwindet - mit schlechten Noten als Folge. Gespräche mit Eltern und Lehrer bringen nicht unbedingt Aufschluss über das Problem der Hochbegabung, denn diese ist wegen der schlechten Noten nicht einfach zu erkennen. Das Kind wird konfrontiert mit Kritik über die schlechten Leistungen und das Arbeitsverhalten. Es versteht, dass es etwas nicht richtig macht und die Erwartungen der anderen und sich selbst nicht erfüllen kann.
Das Selbstwertgefühl des Kindes kommt hierdurch noch mehr ins Schwanken und es fragt sich, was mit ihm nicht in Ordnung ist. Es unternimmt mehr und mehr Anstrengungen, um sich zu verbessern und überfordert sich dabei. Dies führt dazu, dass die vorhandene Problematik noch verstärkt wird. Das Kind sitzt in der Zwickmühle, fühlt sich hilflos und machtlos – genauso wie die Eltern.

Musiktherapie

Die Musiktherapie gehört zu den kreativen Formen der Therapie und richtet sich auf die individuelle Person. Ausgangspunkt hierbei ist das musikalische Vermögen des Menschen und damit ist nicht gemeint, ob jemand schon ein Instrument beherrscht.

Der Begriff „Musikalisches Vermögen“ gibt an, welche Voraussetzungen vorhanden sind, um sich musikalisch zu äußern, ob es z.B. technisch in der Lage ist, ein Instrument zu bedienen oder die Stimme einzusetzen. Musiktherapie setzt an bei den Fähigkeiten des Menschen und versucht diese auszubauen, was oft dazu führt, dass die Schwächen mit bearbeitet werden und die Kinder sich hier „nebenbei“ verbessern.

Die Arbeit mit Musik ist sehr geeignet für Kinder, denn sie verbindet „Körper, Seele und Geist“ miteinander. Gerade in der Musik lernen Kinder, ihre Kreativität zu entwickeln und einzusetzen. Selbst mit ganz einfachen Mitteln können sie tolle Effekte erreichen und werden belohnt durch die Freude am Spiel.
Nebenbei lernen sie konzentriert und strukturiert zu arbeiten, sie experimentieren mit Klängen, bis es so klingt wie es soll. Musik hat zudem noch einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft, so dass Lob und Anerkennung durch Erwachsene und Gleichaltrige meist wie von selbst kommen. Die Musik beschert gerade auch besonders intelligenten und begabten Kindern die Möglichkeit, sich auf ihrem Niveau zu bewegen. Begabte und weniger begabte Kinder können problemlos miteinander musizieren, weil jeder seinen Platz einnehmen kann, der sich am „Können“ des Kindes orientiert. Das ist auch einer der wesentlichen Unterschiede zum Musikunterricht, denn in der Therapie geht es nicht in erster Linie darum, Wissen zu vermitteln und bestimmte Fähigkeiten zu erlernen. Das Lernpensum und der Inhalt der Therapiestunde werden vom Kind mit gestaltet, orientiert an der Leistungsfähigkeit und Bereitschaft. Spielerisch lernen erhöht die Motivation und verbessert die Arbeitshaltung.  

 


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Stand: 09. November 2009