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Musiktherapie
Klavier, Keyboard, Percussion, Schlagzeug, andere RhythmusinstrumenteWann
rufen Sie uns an und vereinbaren eine kostenlose Schnupperstunde? Für eine Probestunde oder Musiktherapie im Sprungtuch nehmen Sie bitte Kontakt auf mit:
Marga – Elena Strauch
Staatl. Geprüfte Klavier und Gesangspädagogin Robert – Schumann – Hochschule für Musik Düsseldorf, Diplom 1989, seit 20 Jahren pädagogisch tätig, Studium Jazz und freie Improvisation, Komposition Musikprojekte: Nigra – music ( Worldmusic ), Erva – Macaé (“die bunte Musik Brasiliens”), Jazzy – Jewels ( “living Jazz”)
Zu meiner musikalischen Arbeit mit dem Menschen: Musizieren (z.B. am Klavier) und auch das Singen, ermöglicht das direkte Ausdrücken der gefühlten Emotion und das Erzählen des Erlebten. Es fördert in erheblicher Weise die Kreativität, das Selbstbewusstsein und befreit von Spannungen, Ängsten und Unsicherheiten. Dieses wirkt sich enorm positiv auf alle Bereiche des Lebens aus. So bessern sich erwiesenermaßen die Konzentrationsfähigkeit auch im schulischen Bereich, logische Denkzusammenhänge werden schneller erfasst ( beim Klavier durch die durch das beidhändige Spiel entstandenen besseren Vernetzungen der beiden Gehirnhälften ). Problemlösungen werden dabei erleichtert. Dabei hat das freie Improvisieren am Klavier ( Geschichten erzählen mit Tönen, Melodien, Passagen, erfinden von Situationsabläufen ), mitentwickelt und gestaltet durch die „ musikalisch Aktiven“ in meiner Arbeit eine große Bedeutung. Die Beschäftigung mit der eigenen Stimme, unter einfühlsamer Anleitung, ist ebenso in der Erhaltung, Förderung und Wiederherstellung seelischer, körperlicher und geistiger Gesundheit von unschätzbarem Wert. So ist ein wirklich sinnvoller Gesangsunterricht auch immer gleichzeitig eine aktive Musiktherapie, eine Arbeit mit dem „ganzen Menschen“, die direkte Einwirkungen auf die psychisch – physische Gesamtkonstellation hat und diese nachhaltig positiv beeinflusst. Auch in der Arbeit mit der Stimme ergeben sich mannigfaltige Möglichkeiten des Ausdrucks eigener Empfindungen und dessen Förderung. ( z.B. durch das Erfinden oder nachspielen von Situationsabläufen und Dynamiken, improvisatorisch ausgeführt durch das „Instrument“ Stimme. Dabei werden dann auch therapeutisch analytische, bewusst machende, befreiende und heilende Vorgänge in Bewegung gesetzt. Die individuelle Arbeit mit dem Menschen, die Erhaltung, Förderung und Wiederherstellung seiner seelischen, körperlichen und geistigen Gesundheit steht deshalb im Mittelpunkt meiner pädagogischen musikalischen Arbeit.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Die
Begabung nimmt in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert ein, denn sie
wird meist als etwas Besonderes gesehen, was uns von anderen unterscheidet.
Meist taucht der Begriff Begabung vor allem im Zusammenhang mit herausragenden
Leistungen in einem oder mehreren Teilgebieten auf. Die Begabungen werden
hierbei meist zuerst in gesellschaftlich sehr anerkannten Bereichen, wie z.B.
Schule oder Sport festgestellt. Das
liegt wohl auch daran, dass in diesen Bereichen ein direkter
Leistungsvergleich sehr einfach zu vollziehen ist. Ausgedrückt in Zahlen kann
man schnell erkennen, wer stetig im oberen Leistungsniveau liegt und somit
wird die Begabung offenbar. IQ
– Tests wurden und werden immer noch entwickelt, um ein einheitliches
Messinstrument zu haben, das gezielt Begabungen feststellt. Die
„Begabung“ bekommt durch dieses Verfahren einerseits einen enorm hohen
Stellenwert und wird zugleich reduziert auf messbare Werte. Manchmal scheint
hierbei sogar ein Ranking der Begabungen statt zu finden, in dem der Wert einer
Begabung stark abhängt vom Nutzen, den die Gesellschaft daraus ziehen kann. Es
ist auch bekannt, dass bestimmte Begabungen mehr (staatlich) gefördert werden
als andere. Die Begabung im künstlerisch- kreativen Bereich kann man allgemein
eher als Stiefkind betrachten, wenn man bedenkt, wie viel Unterricht in diesen Fächern
an den allgemein bildenden Schulen gegeben wird beziehungsweise ausfällt. Die
Musiktherapie gehört daher zu den Disziplinen, die versucht, diese wichtigen
Begabungen der Menschen zu finden und zu fördern. Durch diese Art der
Begabungsförderung kann der Mensch sich mit seiner ganzen Person einbringen,
was vor allem auch Auswirkungen auf
die sozial-emotionale Entwicklung haben kann. Musiktherapie bzw. der
Umgang mit kreativen Mitteln ist persönlichkeits- bildend. Wichtige
sozial – emotionale Aspekte
An
besonders begabte Menschen werden durch Eltern und Gesellschaft besondere
Erwartungen gestellt. Schon im Kleinkindalter fällt den Eltern oft auf, dass
ihr Kind irgendwie weiter ist als die anderen. Über eine Hochbegabung denken
die wenigsten in dieser Phase nach und auch der Kindergarten richtet seine
Arbeit eher auf die Förderung, die aufgrund von Leistungsschwächen
nötig ist. Man geht allgemein davon aus, dass ein normal entwickeltes Kind im
Alltag wichtige Erfahrungen macht und für sich entsprechend seiner Fähigkeiten
verwerten kann. Hochbegabte Kinder werden hierbei nicht besonders berücksichtigt,
weil sie keinen Handlungsbedarf anzeigen. Die begleitenden Probleme bei
Hochbegabung treten hier oft noch nicht in den Vordergrund, weil die Kinder
genug Möglichkeiten finden, sich auf ihre „Spezialgebiete“ zu richten und
hier zu punkten. Es werden andere Anforderungen gestellt als in der Schule und
die Schulreife als Entwicklungsaufgabe wurde noch nicht erreicht. Ab der
Schulreife und der damit verbundenen Einschulung kommt das Kind in eine andere
Lebenssituation, in der zum ersten Mal auch ein direkter Lernvergleich möglich
ist. Verhaltensauffälligkeiten, die möglicherweise auch schon im Kindergarten
aufgetreten sind, bekommen in der Schule eine neue Qualität. Kinder,
die in die Schule gehen, wollen den Anforderungen der Gesellschaft, ihrer Eltern
und Lehrer und sich selbst entsprechen. Es ist ihnen wichtig, Leistung zu
erbringen, auf deren Grundlage sie ihr Selbstwertgefühl entwickeln. Sie möchten
vor allem auch gelobt werden für schwierige Dinge, die sie geschafft haben.
Probleme entstehen dabei, wenn der Lernstoff zu leicht, zu schwer, zu viel oder
zu wenig ist. Das Kind ist dann über- oder unterfordert, wodurch vor allem die
Motivation zum konsequenten Arbeiten und Üben auf Dauer Schaden nimmt. Schlechte
Leistungen werden noch all zu oft mit mangelnder Intelligenz in Zusammenhang
gebracht – vor allem wenn sie gemeinsam mit Verhaltensauffälligkeiten
auftreten. Eltern, Lehrer und Mitschüler fühlen sich durch störendes
Verhalten provoziert und sorgen dafür, dass das Kind emotional aus dem
Gleichgewicht gerät. Bei hochbegabten Kindern ist sehr schwer zu verstehen,
dass der Lernstoff beherrscht
wird und trotzdem einfachste Fragen nicht beantwortet werden können.
Eltern, Lehrer und Kinder fragen sich, warum sich das Kind nicht eben für die
Arbeit einmal „zusammenreißen“ kann.
Der
Motivationsverlust, den das Kind durch das falsche Pensum Lernstoff erlebt, kann
zu Unaufmerksamkeit und störendem Verhalten führen. Das Kind ist verwirrt und
findet sich nicht mehr zurecht, es begreift nicht, warum es immer wieder dasselbe
üben und lernen soll. Irgendwann fragt es sich, ob es vielleicht die
Schwierigkeit der Aufgabe nicht erfasst hat und zweifelt an sich und seiner
Wahrnehmung. Ein negativer Kreislauf beginnt, das Selbstvertrauen des Kindes
schwindet - mit schlechten Noten als Folge. Gespräche mit Eltern und Lehrer
bringen nicht unbedingt Aufschluss über das Problem der Hochbegabung, denn
diese ist wegen der schlechten Noten nicht einfach zu erkennen. Das Kind wird
konfrontiert mit Kritik über die schlechten Leistungen und das
Arbeitsverhalten. Es versteht, dass es etwas nicht richtig macht und die
Erwartungen der anderen und sich selbst nicht erfüllen kann. Musiktherapie
Die
Musiktherapie gehört zu den kreativen Formen der Therapie und richtet sich auf
die individuelle Person. Ausgangspunkt hierbei ist das musikalische Vermögen
des Menschen und damit ist nicht gemeint, ob jemand schon ein Instrument
beherrscht. Die Arbeit mit Musik ist sehr geeignet für Kinder,
denn sie verbindet „Körper, Seele und Geist“ miteinander. Gerade in der
Musik lernen Kinder, ihre Kreativität zu entwickeln und einzusetzen. Selbst mit
ganz einfachen Mitteln können sie tolle Effekte erreichen und werden belohnt
durch die Freude am Spiel. |
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